Erfahren Sie mehr über die Forschungsfragen, an denen wir arbeiten, und die einzigartigen Grossforschungsanlagen, mit deren Hilfe wir danach streben, Antworten zu finden.
Zukunftstechnologien
Neue Technologien sind der Motor für eine innovative Gesellschaft. Am PSI schaffen die Forschenden die dafür notwendigen Grundlagen. Sie suchen nach bisher unbekannten Möglichkeiten der Datenverarbeitung und -speicherung, machen Technologien nachhaltiger und leistungsfähiger oder entwickeln neue Verfahren, um immer tiefer in die Mikro- und Nanowelten einzutauchen. Ihre Erkenntnisse bilden die Basis für neue Anwendungen – sei es in der Medizin, der Informationstechnologie, der Energiegewinnung und -speicherung – oder für neue Produktionsverfahren der Industrie.
«Kooperationen sind in der Quantenforschung besonders wichtig»
PSI-Forscherin Kirsten Moselund spricht über Quantentechnologien – über deren Bedeutung und den aktuellen Stand in der Schweiz. Und über ihre eigene Forschung im Bereich Nano-Photonics.
Laser zeichnet magnetische Landschaften nach Mass
Forschende am PSI fanden eine überraschend günstige und schnelle Methode, um magnetische Materialien lokal zu verändern.
Hochauflösende Gehirnkartierung dank Röntgenlicht in Reichweite
Ein Durchbruch bei einem bildgebenden Verfahren könnte die Verbindungen innerhalb des Gehirns in bisher unerreichter 3D-Auflösung sichtbar machen.
Energie und Klima
Der Klimawandel gehört zu den grossen Herausforderungen unserer Zeit. Bis 2050 will die Schweiz klimaneutral sein – also nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als auf natürlichem oder technischem Weg gespeichert werden können. Das fordert uns auf, unsere Energieerzeugung und -nutzung neu zu denken – weg von fossilen hin zu klimaneutralen Energieträgern. Wie wird die Schweiz fit für eine klimaneutrale Energiezukunft? Am PSI suchen die Forschenden nach Antworten.
Sauberes Biogas – universell messbar
Eine neue Analysemethode erfasst selbst kleinste Mengen kritischer Verunreinigungen.
E-Autos und Wärmepumpen helfen bei Energiestrategie
Flexible gesteuerte Wärmepumpen und Elektroautos könnten in Zukunft Stromimporte reduzieren und Strompreise senken. Das zeigt eine neue Studie eines Schweizer Forschungskonsortiums unter der Leitung der ETH Zürich.
Feinstaubbelastung neu bewertet
Eine neue Studie liefert Daten von 43 Standorten in ganz Europa, die den jeweiligen oxidativen Stress für die Lunge aufzeigen.
Health Innovation
Neue Verfahren für Diagnose und Therapie stehen im Mittelpunkt der medizinischen Forschung und Entwicklung am PSI. Bei der Krebsdiagnose liegt der Fokus auf der Früherkennung. Grundlagenforschung mit neuesten Methoden führt zu zur Entwicklung innovativer Therapien. Dabei arbeitet das PSI sehr eng mit Hochschulen, Kliniken und der Pharmaindustrie zusammen.
Wie sich Mikrotubuli an der zellulären Signalverarbeitung beteiligen
Forschende des PSI haben auf molekularer Ebene untersucht, wie das Zellskelett Befehle innerhalb der Zelle weiterleitet. Ihre Ergebnisse könnten der Medizin neue Möglichkeiten bieten, bei Fehlfunktionen im Organismus einzugreifen.
Optimierte Behandlung von Augentumoren
Die Insel Gruppe und das PSI bauen ihre Zusammenarbeit aus, um Patientinnen und Patienten mit Augentumoren einen schnelleren und besser koordinierten Zugang zur Protonentherapie zu ermöglichen.
Wie das Prinzip von Käsenudeln gegen Alzheimer hilft
Forschende des PSI haben zelluläre Mechanismen entdeckt, die helfen könnten, Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson einzudämmen.
Grundlagen der Natur
Am PSI untersuchen Forschende Grundstrukturen der Materie und fundamentale Funktionsprinzipien der Natur. Sie durchleuchten die kleinsten Bausteine der Materie oder gehen der Frage nach, wie biologische Moleküle aufgebaut sind und wie sie ihre Aufgaben erfüllen. Das so gewonnene Wissen öffnet neue Lösungsansätze in Wissenschaft, Medizin oder Technologie.
Neue Massstäbe in der Kernphysik
Mit bislang unerreichter Präzision: PSI-Forschende vermessen den Kernradius von myonischem Helium-3 und stellen die Theorien der Atomphysik auf den Prüfstand.
Mit Block, Bleistift und Algorithmen
Der PSI-Physiker Dominik Sidler entwickelt grundlegende Theorien für bislang unerklärbare Phänomene.
Prestigeträchtige Förderung für drei Forschungsprojekte am PSI
Beton, chemische Katalyse und die Suche nach neuer Physik – für diese Forschungsthemen erhalten drei PSI-Forschende je einen Grant des Schweizerischen Nationalfonds.
Unsere Grossforschungsanlagen
Das PSI entwickelt, baut und betreibt komplexe Grossforschungsanlagen. Das PSI hat die weltweit stärkste Myonenquelle, eine einzigartige Protonen- und Neutronenquelle, ein international bedeutendes Synchrotron sowie einen von weltweit nur fünf Freie-Elektronen-Röntgenlasern mit harter Röntgenstrahlung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt nutzen die Grossforschungsanlagen des PSI für ihre Forschung. Aber auch der Schweizer Forschung und Industrie stehen sie für ihre Experimente zur Verfügung.
Ingenieurskunst und Ausdauer
Dass das grosse Upgradeprojekt SLS 2.0 im Zeitplan gelang, lag auch an einem Team von engagierten Elektroingenieuren.
Kräftiges Herz, hochentwickelte Sinne – der Schlüssel zur rasanten evolutionären Vielfalt früher Fische
Röntgenaufnahmen eines 400 Millionen Jahre alten Fossils beleuchten einen Schlüsselmoment in unserer frühen evolutionären Vergangenheit
Leuchtkraft für die Schweiz
Die neue Synchrotron Lichtquelle Schweiz wurde eingeweiht.