Analytik
Chromspeziierungsanalyse von Abwasser aus PSI-Anlagen
Das Hotlabor ist eine in der Schweiz einzigartige Einrichtung zur sicheren und gefahrlosen Untersuchung der Eigenschaften hochgiftiger, radioaktiver Substanzen und Materialien. Durch die Gruppe Nachbehandlung radioaktiver Materialien (NRM) verfügt das Hotlabor auch über Fachkompetenz in der Abfallbehandlung und ist für die Entsorgung von aktivem und inaktivem Abwasser aus allen PSI-Anlagen östlich der Aare zuständig. Bei Abwasser, das nach Messungen frei von radioaktiven Stoffen ist, befolgt die Hotlabor-Anlage die Schweizerische Gewässerschutzverordnung (814.201), um dieses Material sicher zu entsorgen, einschließlich der Unterscheidung zwischen kontaminiertem und nicht kontaminiertem Abwasser.
Erfolgreiche Präparation zur Gefüge-Darstellung in Zircaloy-4 mittels Lichtmikroskopie
Erfolgreiche Präparation zur Gefüge-Darstellung in Zircaloy-4 mittels Lichtmikroskopie
Neuer fokussierter Ionenstrahl (FIB) im Hotlabor
Die Implementierung von fokussierten Ionenstrahl-(FIB)-Instrumenten in Materialforschungslaboren im letzten Jahrzehnt hat nicht nur die Präparation sehr dünner Proben für das Transmissionselektronenmikroskop (TEM), insbesondere an Grenzflächen, erheblich verbessert, sondern auch zur Entwicklung neuer Analysemethoden direkt im Instrument selbst geführt. Es hat sich zu einem leistungsstarken Instrument für die Analyse hochradioaktiver Materialien entwickelt, da es die Herstellung und Untersuchung sehr kleiner Proben ermöglicht, die anschließend mit hochsensiblen Detektoren analysiert werden können, ohne dass es zu starken Störungen durch das Strahlungsfeld der Probe selbst kommt.