Energie und Umwelt

Die Weltbevölkerung wächst weiter – und damit auch der Energiebedarf. Der globale Verbrauch an natürlichen Ressourcen nimmt rasant zu. Das Paul Scherrer Institut konzentriert sich auf die Erforschung von Prozessen, die in nachhaltigen und sicheren Technologien für eine möglichst CO2-freie Energieversorgung eingesetzt werden können.

Zukunftsplanet Erde

Drei virtuelle Persönlichkeiten führen Sie durch die Problematik der Klimaveränderung. Der Klimaretter ist besorgt um die schmelzenden Polkappen, die Mobilitätskritikerin träumt vom abgasfreien Auto, und der Technikfreak ist begeistert von effizienten Technologien.

Der Weg führt zur Energieforschung des PSI, das mit seinen Projekten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Treibhauseffekts leistet.

Sonnenlicht einfangen

Probieren Sie am Exponat aus, wie der grosse Sonnenkonzentrator des PSI funktioniert. Berühren ist erwünscht – aber Vorsicht: Im Brennpunkt wird es glühend heiss.

Im wirklichen PSI-Spiegel – mit einem Durchmesser von 8,5 Metern - werden Temperaturen von über 2000 Grad erzeugt. Damit lässt sich durch chemische Reaktion die Sonnenergie in Brennstoffen speichern. In einem zweiten Schritt kann daraus Wasserstoff produziert werden.

Mobilität der Zukunft

Ein Blickfang ist die aus Kupferdraht gefertigte Kugelbahn des Künstlers Alain Schartner. Der Strom für den Lift, der die Kugeln nach oben transportiert, wird von Brennstoffzellen produziert. Im Brennstoffzellenstapel reagieren Wasserstoff und Sauerstoff und verbinden sich über eine spezielle Membran zu Wasser. Bei diesem Vorgang wird elektrischer Strom produziert. Sozusagen als "Abfallprodukt" entsteht Wasserdampf und Wärme.

In Autos eingebaut, könnten Brennstoffzellen in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen leisten. Das PSI arbeitet diesbezüglich an verschiedenen Projekten. Wichtige Themen sind beispielsweise die Reduktion der Kosten und die Optimierung der Lebensdauer.