Klinische Zusammenarbeit

Zwischen dem Protonentherapiezentrum und dem Inselspital der Universität Bern besteht eine etablierte Zusammenarbeit. Die Abteilung für Radio-Onkologie am Inselspital bietet Beratungsgespräche zur Protonentherapie am PSI an. Bitte richten Sie Terminanfragen an Frau D. Isler (doris.isler@insel.ch ).

Eine wichtige radio-onkologische Kooperation besteht zwischen dem Zentrum für Protonentherapie und der Klinik für Radio-Onkologie am Universitätsspital Zürich (USZ). Im Rahmen des Zentrums für Hochpräzisionsradiotherapie wird am USZ eine Spezialsprechstunde zur Protonenbestrahlung angeboten.

Das Kinderspital in Zürich ist in die Behandlung von Kindern eng eingebunden. Kinder stellen sich während ihrer Bestrahlung am ZPT regelmässig im Kinderspital Zürich zur klinischen Kontrolle vor. Ein Anästhesieteam des Kinderspitals Zürich arbeitet am ZPT, um Bestrahlungen von Kleinkindern unter Anästhesie vorzunehmen.

Die Behandlung von Augentumoren (OPTIS Programm) erfolgt in enger klinische Zusammenarbeit mit der Augenklinik Jules-Gonin in Lausanne. Alle Patienten stellen sich zunächst in der Klinik in Lausanne vor. Nach eingehender Untersuchung wird eine vorbereitende Operation durchgeführt, bevor die Patienten an das Zentrum für Protonentherapie am PSI zur Bestrahlung überwiesen werden. Bitte wenden Sie sich für weitere Fragen an Frau Meier Dainese am PSI (jolanda.meier-dainese@psi.ch).

Auf dem Gebiet der kombinierten Protonentherapie mit ergänzender Hyperthermie arbeitet das Zentrum für Protonentherapie klinisch eng zusammen mit der Abteilung für Radio-Onkologie am Kantonsspital Aarau / Schweizer Hyperthermie Netzwerk. Dieses kombinierte Therapie-Verfahren wird für Weichteilsarkom-Patienten innerhalb einer prospektiven, von der Ethikkommission geprüften klinischen Studie angeboten (Kurztitel: HYPROSAR, Studienbeschreibung im Clinicaltrials Register). Es werden derzeitig neue Patienten in die Studie aufgenommen. Bitte kontaktieren Sie für weitere Informationen Herrn Dr. Walser (marc.walser@psi.ch).

Das MRI Gerät am PSI wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Radiologie am Kantonsspital Baden (KSB) betrieben. Die diagnostischen MRI Untersuchungen werden vom Personal des KSB durchgeführt und befundet. Darüber hinaus bestehen gemeinsame Forschungsprojekte über fortgeschrittene MRT und dual Energy CT Verfahren.