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Den fehlenden Wasserstoffatomen auf der Spur
In den Darstellungen der Kristallstrukturen von Materialien fehlt oft die Information über die Positionen der Wasserstoffatome. Forschende des PSI haben mittels KI einen Weg gefunden, diese zu ergänzen.
Moderne Wissenschaft hilft der Medizin
Philipp Schütz ist Leiter der medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Aarau. Im Interview spricht er über gemeinsame Projekte mit dem PSI, die der Forschung zu gesundem Altern dienen.
Hochpräzise Einblicke in Knochen, Gehirn und Zellkerne
Einige Zellen und Strukturen unseres Körpers verändern sich besonders stark mit fortschreitendem Alter: Knochenbrüche werden häufiger und das Gehirn leistet meist nicht mehr so viel wie früher. Die Grundlagenforschung am PSI schafft nanometergenaue Einblicke und gewinnt so Erkenntnisse für mehr Lebensqualität.
Gemeinsam für eine starke Schweiz.
Am PSI kommt globale Expertise zusammen, um Innovationen voranzutreiben und Lösungen für die Gesellschaft zu entwickeln.
Der Herr der Daten
Zwischen Physik und Software: Stefan Ritt und seine Arbeit an der Grenze des Messbaren. Ein Porträt über Daten, Experimente und «verbotene» Zerfälle.
KI gegen Krebs
Eine Blutprobe und künstliche Intelligenz. Forschende am PSI entwickeln ein Verfahren zur Krebsdiagnostik mithilfe chromatinbasierter Mustererkennung.
Neue Einblicke in 3D-gedruckte Materialien für künftige Fusionsreaktoren
Röntgen- und Neutronenexperimente liefern wertvolle Hinweise.
Schadstoffbelastung durch Flugzeuge
Forschende des PSI haben gemessen, wie sich der Flugbetrieb am Flughafen Zürich auf die Konzentration ultrafeiner Feinstaubpartikel in der Luft auswirkt. Dabei stiessen sie auch auf Schmierölverbindungen.
AiiDAlab: Eine Software bringt die Forschung voran
Die Software AiiDAlab wurde für Computersimulationen in der Materialforschung entwickelt. Nun zeigt sich: Sie hilft auch weit darüber hinaus, beispielsweise in der Atmosphärenforschung, bei der Steuerung von Experimenten und in der Lehre.
Kühlen ohne Pumpen: Neue Messdaten für modulare Reaktoren
In einer internationalen Kollaboration haben Forschende am PSI erstmals hochauflösende Messdaten von passiven Kühlsystemen für kleine modulare Kernreaktoren erhoben – eine wichtige Grundlage für die Entwicklung künftiger Reaktorgenerationen.
Windenergie und schöne Landschaften in Einklang bringen
Forschende des PSI und der ETH Zürich erstellten erstmals eine europaweite Karte der Landschaftsqualität und zeigen, wo Windenergie und Landschaftsschutz kollidieren.
LEAPS AISBL in Brüssel als rechtlich selbstständige Einheit gegründet
Europas führende Photonenforschungseinrichtungen starten eine neue Phase strategischer Koordinierung.
Nicht jedes Gehirn altert gleich
Das Gehirn altert im Laufe des Lebens und verliert dabei insbesondere an Volumen. Bei manchen Menschen zeigen die Gehirne jedoch eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber altersbedingten Veränderungen sowie gegenüber Demenz-assoziierten Proteinablagerungen.
Radiopharmazie gestern, heute und in Zukunft
Mit Radiopharmaka lassen sich einige Krebsarten massgeschneidert bekämpfen. Dem heutigen Stand gingen Jahrzehnte an intensiver Forschung voraus – und die Zukunft verspricht noch bessere Behandlungschancen.
Schweizer Biomethan hat Potenzial
Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken und so die Schweiz unabhängiger vom Weltmarkt machen.
Dem Krebs den Schrecken nehmen
Forschende am PSI entwickeln neue Technologien und Medikamente, um Tumore effektiver zu beseitigen: präzise und personalisiert.
Eine Zeitmaschine zum stabilsten Zustand
Mit der Open-Source-Software GEMS lässt sich die Chemie komplexer Systeme berechnen. Ein neues nationales Konsortium stellt nun die langfristige Weiterentwicklung sicher.
Warum Zellen im Alter «falsch» reagieren
Forschende des PSI haben geklärt, warum unsere Körperzellen im Alter anders auf Reize und Signale reagieren als junge Zellen. Die Untersuchung menschlicher Hautzellen zeigte: Die gepackte Form des Erbguts im Zellkern, das sogenannte Chromatin, spielt eine zentrale Rolle.
Imaging electrical switching of ultraefficient memory devices
SLS illuminates how electrical switching in layered materials works
Blutdrucksenker mit Lichtschalter
Von aus zu an: PSI-Forschende haben beobachtet, wie sich die Wirkungsstärke eines Medikaments gegen Bluthochdruck mit Licht umschalten lässt.
Das PSI als Stadt
Wenn man genau hinschaut, ähnelt das PSI einer kleinen Stadt. Wir stellen eine Auswahl von elf Einrichtungen und Dienstleistungen vor, die sich auf dem 342 000 Quadratmeter grossen Gelände des Instituts befinden. Sie stehen den 2300 Beschäftigten zur Verfügung – und teilweise auch weit darüber hinaus.
Die Wettbewerbsfähigkeit klimafreundlicher Kraftstoffe hängt vom Standort ab
Produktionsstandort, Finanzierung und Innovation bestimmen die Wettbewerbsfähigkeit klimafreundlicher Kraftstoffe.
Wo Analyse auf Aromen trifft
Manche sehen Bierbrauen als Kunst, andere als Wissenschaft – Luc Van Loon vereint in seiner Brauerei beide Tugenden. Mit der Nase eines Sommeliers und der Präzision eines Chemikers kreiert der ehemalige PSI-Forscher Biere auf Weltklasse-Niveau.
Wie Wasserstoff Titanimplantate beeinflusst
Forschende untersuchen an der Schweizer Spallations-Neutronenquelle SINQ, wie sich medizinische Implantate im Körper verändern.
Zeitmessung auf Quantenebene
An der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS haben Physiker einen Weg gefunden, die Zeit zu messen, die während eines Quantenereignisses verstreicht. Sie entdeckten, dass diese von der Symmetrie des Materials abhängt.
Filming a vitamin B12 photoreceptor in action
SwissFEL shows the molecular events that occur when a vitamin B12 photoreceptor absorbs light
PSI Founder Fellowship für KI-Plattform und Festkörperbatterien
Die beiden PSI-Forscher Mohsen Sadr und Mohammadhossein Montazerian erhalten für ihre Geschäftsideen finanzielle Förderung sowie Beratung durch das Technologietransfer-Team des PSI.
Chirurgie für Qubits
Forschende zeigen, wie Quantenoperationen unter gleichzeitiger Fehlerkorrektur durchgeführt werden können – ein wichtiger Schritt hin zu zuverlässigen Quantencomputern.
Eintausend Module für das CERN
Am CERN bei Genf werden kleinste Teilchen mit höchsten Energien aufeinander geschossen, um die grossen Fragen zum Universum zu klären. Die Detektoren, die die Teilchenkollisionen beobachten, benötigen immer wieder ein Upgrade. Lea Caminada und ihre Forschungsgruppe für Hochenergiephysik am PSI spielen dabei eine wichtige Rolle.
Wichtige Förderung für die Myonenforschung
Das PSI erhält einen NCCR: Mit dem Projekt «Muoniverse» wird die Forschung an den Strahllinien für Elementarteilchen namens Myonen weiter ausgebaut – an der weltweit führenden Anlage für Myonenstrahlen.
«Wir ziehen alle Register»
Das PSI steigert die Intensität seiner Myonenstrahlen um das Hundertfache. Das bietet völlig neue Möglichkeiten für Physik und Materialforschung.
Sarajevos Smog-Ursachen identifiziert
Kohle, Holz und Küchenluft sind die hauptsächlichen Quellen des starken Smogs in der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden mobilen Messkampagne von PSI-Forschenden.
Ein umfassendes Energiesystemmodell für die Schweiz
Energiesysteme stehen vor komplexen, langfristigen Herausforderungen, die mit einem hohen Mass an Unsicherheit behaftet sind. Das STEM-Energiesystemmodell der Gruppe Energiewirtschaft am PSI ist zu einem wichtigen Instrument geworden, um diese Herausforderungen zu erforschen und die Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Schweizer Röntgenlaser enthüllt, wie Elektronen zusammenspielen
Ein neues Röntgenverfahren am SwissFEL macht den «Tanz» der Elektronen sichtbar – und könnte erklären, warum Quanteninformationen so leicht verloren gehen.
Elektrofahrzeuge in Afrika könnten sich früher durchsetzen als gedacht
Elektrofahrzeuge könnten in vielen afrikanischen Ländern schon vor 2040 wirtschaftlich konkurrenzfähig werden.
Gehörknöchelchen im Röntgenlicht – neue Technik enthüllt Strukturen in Rekordzeit
Am Beispiel eines Knochens demonstrieren PSI-Forschende, wie sich Strukturen biologischer Materialien von der Nano- bis zur Millimeterskala in kürzester Zeit erfassen lassen.
Neues Verfahren für stabile und langlebige Festkörperbatterien
PSI-Forschende haben ein neuartiges Verfahren entwickelt, das Festkörperbatterien widerstandsfähiger und langlebiger macht.
Synchronising ultrashort X-ray pulses
Attosecond coherent pulses at SwissFEL will open new experimental possibilities
PSI-Jahresrückblick 2025
Zwölf Highlights der PSI-Forschung im Jahr 2025
Ingenieurskunst und Ausdauer
Dass das grosse Upgradeprojekt SLS 2.0 im Zeitplan gelang, lag auch an einem Team von engagierten Elektroingenieuren.
Kelvin: Die Skala der Kälte
Null Kelvin – das ist der absolute Temperatur-Nullpunkt. Denn Wärme ist Energie, Kälte bedeutet weniger Energie, doch es kann niemals negative Energie geben. In der uns geläufigen Temperaturskala ausgedrückt liegen null Kelvin bei –273,15 Grad Celsius: Nichts kann kälter werden als das. Einige Forschende am PSI führen Tieftemperatur-Experimente nahe diesem Nullpunkt durch; andere tüfteln an technischen Möglichkeiten, um die Temperatur möglichst effizient zu senken.
«Kooperationen sind in der Quantenforschung besonders wichtig»
PSI-Forscherin Kirsten Moselund spricht über Quantentechnologien – über deren Bedeutung und den aktuellen Stand in der Schweiz. Und über ihre eigene Forschung im Bereich Nano-Photonics.
Laser zeichnet magnetische Landschaften nach Mass
Forschende am PSI fanden eine überraschend günstige und schnelle Methode, um magnetische Materialien lokal zu verändern.
Wie sich Mikrotubuli an der zellulären Signalverarbeitung beteiligen
Forschende des PSI haben auf molekularer Ebene untersucht, wie das Zellskelett Befehle innerhalb der Zelle weiterleitet. Ihre Ergebnisse könnten der Medizin neue Möglichkeiten bieten, bei Fehlfunktionen im Organismus einzugreifen.
Optimierte Behandlung von Augentumoren
Die Insel Gruppe und das PSI bauen ihre Zusammenarbeit aus, um Patientinnen und Patienten mit Augentumoren einen schnelleren und besser koordinierten Zugang zur Protonentherapie zu ermöglichen.
Predicting component lifetimes in nuclear facilities
For 30 years, experiments have been providing unique insight into how metals and ceramics degrade under high-energy proton bombardment.
Hochauflösende Gehirnkartierung dank Röntgenlicht in Reichweite
Ein Durchbruch bei einem bildgebenden Verfahren könnte die Verbindungen innerhalb des Gehirns in bisher unerreichter 3D-Auflösung sichtbar machen.
Sauberes Biogas – universell messbar
Eine neue Analysemethode erfasst selbst kleinste Mengen kritischer Verunreinigungen.