
Faszination Forschung
oder « Was machen die da eigentlich? »
Auf diesen Seiten möchten wir einem interessierten Publikum die Forschungswelt des Paul Scherrer Instituts allgemein verständlich vorstellen. Erfahren Sie mehr über die Forschungsfragen, an denen wir arbeiten und die einzigartigen Grossanlagen mit deren Hilfe wir danach streben Antworten zu finden.
Forschung am Paul Scherrer Institut
Weiterführende Informationen
- Die drei Themenbereiche, zu denen am PSI geforscht wird:
- Materie und Material
- Energie und Umwelt
- Mensch und Gesundheit
Das Paul Scherrer Institut PSI ist das grösste naturwissenschaftliche Forschungszentrum der Schweiz.
Rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen mit Hilfe von einzigartigen Grossgeräten verschiedenste Fragestellungen, die sich unter den drei Stichworten « Materie und Material », « Mensch und Gesundheit » sowie « Energie und Umwelt » zusammenfassen lassen.
Die am PSI gewonnenen Forschungsergebnisse tragen dazu bei, dass wir die Welt um uns besser verstehen können, indem sie die Hintergründe unterschiedlichster physikalischer oder biologischer Vorgänge aufklären. Gleichzeitig stellen sie die Grundlagen für neue Entwicklungen in Technik und Medizin dar. Mehr Forschung am Paul Scherrer Institut
Rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen mit Hilfe von einzigartigen Grossgeräten verschiedenste Fragestellungen, die sich unter den drei Stichworten « Materie und Material », « Mensch und Gesundheit » sowie « Energie und Umwelt » zusammenfassen lassen.
Die am PSI gewonnenen Forschungsergebnisse tragen dazu bei, dass wir die Welt um uns besser verstehen können, indem sie die Hintergründe unterschiedlichster physikalischer oder biologischer Vorgänge aufklären. Gleichzeitig stellen sie die Grundlagen für neue Entwicklungen in Technik und Medizin dar. Mehr Forschung am Paul Scherrer Institut
Grossanlagen am Paul Scherrer Institut
Weiterführende Informationen
- Die wissenschaftlichen Grossanlagen des PSI:
- Synchrotronquelle SLS
- Neutronenquelle SINQ
- Myonenquelle SμS
- Protonenbeschleunigeranlagen
- Zugang zu den Grossanlagen für externe Forschende:
- Nutzerdienst am PSI
Das PSI betreibt für die Forschung mehrere wissenschaftliche Grossanlagen, an denen Experimente durchgeführt werden können, die in kleineren Laboratorien nicht möglich sind. Oftmals sind es diese Experimente, die entscheidende Beiträge zur Lösung eines wissenschaftlichen Problems liefern. In der Schweiz sind alle Grossanlagen einzigartig; einzelne gibt es weltweit nur am PSI.
Damit möglichst viele Forscher von den Arbeitsmöglichkeiten am PSI profitieren können, steht der Zugang zu den Grossgeräten Forschenden von Universitäten, anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie im Rahmen eines Nutzerdienstes offen. Jährlich führen rund 2000 Forscher Experimente an den PSI-Anlagen durch. Mehr zu Grossanlagen am Paul Scherrer Institut
Damit möglichst viele Forscher von den Arbeitsmöglichkeiten am PSI profitieren können, steht der Zugang zu den Grossgeräten Forschenden von Universitäten, anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie im Rahmen eines Nutzerdienstes offen. Jährlich führen rund 2000 Forscher Experimente an den PSI-Anlagen durch. Mehr zu Grossanlagen am Paul Scherrer Institut
SwissFEL - Das Zukunftsprojekt des PSI
Weiterführende Informationen
- Populäre Beschreibung des Projekts:
- Zukunftsprojekt SwissFEL
- Informationen auf der Seite des Projekts:
- SwissFEL-Projekt-Webseite
Im Jahr 2016 soll am PSI die nächste Grossanlage in Betrieb gehen: der Röntgenlaser SwissFEL. An der neuen Anlage werden Forschende extrem schnelle Vorgänge wie die Entstehung neuer Moleküle bei chemischen Reaktionen verfolgen oder den detaillierten Aufbau lebenswichtiger Proteine bestimmen. Dafür wird der SwissFEL sehr kurze Pulse von Röntgenlicht mit Lasereigenschaften erzeugen.
Auch der SwissFEL wird für externe Forschende zugänglich sein, wobei die Bedürfnisse der Schweizer Forschung und Industrie bei der Planung besonders berücksichtigt werden. Weltweit ist bisher nur eine vergleichbare Anlage in Betrieb, zwei weitere sind im Bau. Mehr SwissFEL - Das Zukunftsprojekt des PSI
Auch der SwissFEL wird für externe Forschende zugänglich sein, wobei die Bedürfnisse der Schweizer Forschung und Industrie bei der Planung besonders berücksichtigt werden. Weltweit ist bisher nur eine vergleichbare Anlage in Betrieb, zwei weitere sind im Bau. Mehr SwissFEL - Das Zukunftsprojekt des PSI
Aktuelle Meldungen
7. Februar 2012
Kooperation für perfekte Beschleunigung
Mehr als 10'000 Einzelteile – alle auf den Tausendstelmillimeter exakt – sollen bei der Zusammenarbeit zwischen dem Paul Scherrer Institut PSI und Oerlikon Mechatronics AG, Trübbach gebaut werden und am Ende für perfekte Beschleunigung im SwissFEL, dem geplanten Röntgenlaser des PSI sorgen. Für den SwissFEL-Linearbeschleuniger wird Oerlikon Mechatronics die sogenannten Kupfertassen herstellen (komplex geformte und hochpräzise Scheiben) und diese zu Hohlräumen (Kavitäten) zusammenfügen, in denen sich die nötigen beschleunigenden Kräfte erzeugen lassen.7. Februar 2012
Mit Hitze Daten speichern
Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Weg aufgezeigt, um Daten auf magnetischen Medien zu speichern. Dabei verwenden die Forschenden kein externes Magnetfeld, sondern setzten stattdessen einen Hitzepuls ein. Diese Methode könnte die Speicherung von mehreren Tausend Gigabyte pro Sekunde erlauben. Das Verfahren wäre viele hundert mal schneller als Technologien, die in heutigen Festplatten genutzt werden und hat das Potenzial, deutlich weniger Energie zu verbrauchen. Mit dem Einsatz moderner lithografischer Verfahren und hochmoderner Röntgenmikrokopie haben Forschende des Paul Scherrer Instituts wesentlich zu dem Ergebnis beigetragen.27. Januar 2012
Kein Blick in die Kristallkugel
Das Paul Scherrer Institut wird in Zusammenarbeit mit dem Weltenergierat nachvollziehbare Modelle für zukünftige globale Energiesysteme entwickeln. In einem auf drei Jahre ausgelegten Projekt wollen PSI-Forscher um Stefan Hirschberg ein Modell entwickeln mit dem Aussagen über zukünftige Energiesysteme gemacht werden können. Das besondere daran ist, dass es sich um ein sogenanntes Open-Source-Modell handeln wird. D. h. Experten und andere Interessenten können einen Zugang zum Programm erhalten, sowie Informationen darüber, von genau welchen Annahmen die Forscher bei der Ausarbeitung ihres Modells ausgegangen sind. Das ist bei kommerziellen Anbietern von Szenariowerkzeugen nicht üblich.23. Januar 2012
Es funktioniert: Ultraschnelle magnetische Vorgänge mit Röntgenlaser « live » beobachtet
Ein Team unter der Leitung von Forschern des Paul Scherrer Instituts hat mit Experimenten am amerikanischen Röntgenlaser LCLS erstmals genau verfolgen können wie sich die magnetische Struktur eines Materials verändert. Die Strukturänderung wurde durch einen Laserblitz angestossen und mit Hilfe kurzer Röntgenpulse untersucht. So zeigte es sich, dass sich die Struktur erst 400 Femtosekunden nach dem Laserblitz zu verändern begann Für die Forscher des PSI ist dies ein wichtiger Meilenstein. Denn solche Untersuchungen sollen auch einen Forschungsschwerpunkt am geplanten Schweizer Röntgenlaser SwissFEL des Paul Scherrer Instituts darstellen.23. Dezember 2011
Fossile Vorläufer der ersten Tiere
Einzellige Organismen, die vor über einer halben Milliarde Jahre gelebt haben und deren Fossilien in China gefunden wurden, sind wohl die unmittelbaren Vorläufer der frühesten Tiere. Die amöbenartigen Einzeller haben sich in einer Weise in zwei, vier, acht usw. Zellen geteilt, wie es heute tierische (und menschliche) Embryonen tun. Die Forscher glauben, dass diese Organismen einem der ersten Schritte vom Einzeller zum Vielzeller in der Entwicklung richtiger Tiere entsprechen.Angebote für Medienschaffende
Haben Sie als Journalistin oder Journalist allgemeine Fragen zum PSI? Suchen Sie Bilder für ein Forschungsthema? Das PSI verfügt über ein umfangreiches Bildarchiv aus dem wir Ihnen auf Anfrage geeignetes Material zuschicken. Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Suche nach Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die als neutrale Experten zu Ihren Fachfragen Stellung nehmen. Bitte wenden Sie sich an die Anprechpartnerin für Medienschaffende:Angebote für die Öffentlichkeit
Wenn Sie nach dem Besuch unserer Internetseiten erst recht wissen möchten wie unser Arbeitsalltag aussieht – kommen Sie uns doch besuchen. Im Besucherzentrum psi forum begrüssen wir Erwachsene und Jugendliche, als Einzelpersonen oder als Gruppe. Gruppen ab 12 Personen offerieren wir eine kostenlose Führung durch unsere Grossanlagen. Homepage psi forumFür Schüler haben wir das Schülerlabor iLab gegründet. Schulklassen können kostenfrei für einen Tag zu uns kommen, Experimente im Labor durchführen und anschliessend an den Grossanlagen erfahren, wie das erlernte wissenschaftliche Prinzip im Forschungsalltag angewendet wird. Homepage iLab








